Das übergeordnete Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines innovativen Governance- und Managementmodells für grenzüberschreitende Radfernwege, um dadurch die touristische Attraktivität zu stärken sowie die kulturellen und wirtschaftlichen Verbindungen zwischen den beteiligten Regionen zu festigen.
Die großen internationalen Radwege stellen strategische Infrastrukturen für sanfte Mobilität, territoriale Kohäsion und die Förderung nachhaltiger Lebensstile dar.
Die operative Erprobung des Governance-Modells und des Routenmanagers findet entlang der Radroute München–Venezia statt, doch das Projekt sieht auch Aktivitäten entlang zweier weiterer wichtiger Radwege im alpinen Adriaraum vor: dem Alps to Adria Radweg und dem Drauradweg.
Dieser multi-territoriale Ansatz soll ermöglichen, Instrumente und Lösungen in verschiedenen Kontexten zu testen, ihre Anpassungsfähigkeit zu bewerten und die Voraussetzungen für Skalierbarkeit und Replizierbarkeit des entwickelten Modells auch auf andere europäische Radwege zu schaffen.
Zusammengefasst möchte das Projekt zeigen, dass ein gut geführter und partizipativ gestalteter Radweg weit mehr sein kann als eine reine touristische Infrastruktur: ein gemeinsames Gut, das wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Wert auf lokaler und transnationaler Ebene schafft.